Sonntag, 19. August 2012

Der Nutzen von beutellosen Staubsaugern

Staubsauger ohne Beutel setzen das altbekannte Staubsaugerprinzip ebenso wie ihre Brüder mit Beutel um: Der Motor treibt das Gebläse für den Unterdruck an, über den der Schmutz angesogen und durch das Filtersystem geführt wird. Im besten Fall, bei einer Ausstattung mit HEPA-Filter, verlässt klinisch reine Luft den Staubsauger. Doch im Gegensatz zu den immer noch am meisten benutzten Saugern mit Beuteln entfällt beim Staubsauger ohne Beutel der lästige Wechsel der Schmutzfänger aus Stoff oder Papier, stattdessen wird ein Behälter geleert, was einfach und sauber vonstattengeht.

Vorteile der beutellosen Sauger

Ohne Beutel sparen die Nutzer zunächst die Kosten für den Wechsel der Staubbeutel und werden von der Nachbestellung entlastet, die noch längst nicht jeder Kunde über das Internet vornimmt. Vielmehr wühlen sich viele Menschen durch Supermarktregale, um die passenden Beutel zu finden. Ein Staubsauger ohne Beutel hat aber noch mehr Vorteile, unter anderem verhindert die eingesetzte Technik einen signifikanten Saugkraftverlust. Im Jahr 2012 lässt sich rund ein Drittel aller Käufer davon überzeugen, nicht zuletzt wegen der Innovationen von Herstellern wie Bosch, dessen beutelloser Roxx´x BGS61430 inzwischen sogar Tests der Stiftung Warentest gegen die Konkurrenz der mit Beutel ausgestatteten Modelle gewann. Das war eine kleine Sensation, denn bislang galten die Modelle mit Beutel durchweg als leistungsfähiger.

Entwicklung der Staubsauger ohne Beutel

Von Dyson zu Bosch hätte man im Jahr 2012 auch titeln können, denn der Brite James Dyson entwickelte die Zyklon-Technik für den beutellosen Staubsauger. Seine Firma Dyson war der erste und lange Zeit einzig ernst zu nehmende Anbieter der beutellosen Modelle, die zwar Privatleute und Fachwelt erstaunten, aber auch laut und vor allem teuer waren. Pionier Dyson entwickelte die Multizyklontechnik für Staubsauger, bei der mehrere Wirbel (Zyklone) nacheinander die eingesaugte Luft vom Schmutz befreien. Die Reste sammeln sich im Staubbehälter, ein Filter fischt am Ende feinste Abluftpartikel aus. Freilich müssen die Staubbehälter regelmäßig entleert werden, was bei Dyson-Modellen immer noch ein wenig unappetitlich ausfällt. Bosch setzte dagegen die SelfClean-Technik, die Staubbox ist kinderleicht und vor allem relativ hygienisch zu reinigen. Bosch hat zusammen mit der enormen Leistungskraft und geringen Geräuschbelastung der Roxx´x-Sauger beutellose Staubsauger auf eine neue Stufe gehoben und sie den Konkurrenten mit Beutel ebenbürtig gemacht.

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